Posts mit dem Label Fun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, März 26, 2007

Neulich beim Arzt

Als vorausschauender Mensch, den ich gerne vorgebe zu sein, wollte ich mich noch vor der Frühlingszeit gegen FSME impfen lassen, das durch Zecken übertragen wird. Das Risiko hier in Schweden von einer infizierten Zecke gebissen zu werden ist zwar nicht hoch, aber es gibt vor allem um den See Vättern und um Stockholm doch ein erhöhtes Risiko. Da ich vor habe Ende Juli auch in diesen Gegenden zu wandern, dachte ich mir, warum nicht mal impfen lassen, sicher ist sicher.
So ging ich also Mittwoch Abends zur Drop-in Sprechstunde, d.h. Vorbeikommen ohne Termin. Schon nach wenig mehr als einer halben Stunde kam ich an die Reihe. Der Arzt war sehr freundlich und nach den obligatorischen Worten der Begrüßung sagte ich ihm, dass er mich gegen FSME impfen solle.
"Okay, wohin geht den die Reise?"
"Reise??? Nein, ich möchte über Sommer hier in Schweden wandern und deshalb die Impfung."
"Gibt es die Krankheit überhaupt in Schweden?"
"Ähhh.... ja, habe da so ne Karte gesehen mit roten Punkten um den Vänern, ähh.. oder Vättern..." Der Arzt schlägt ein Buch auf. "... ach ja und um Stockholm oder so."
Er klappt das Buch zu und schaut mich ernst an.
"Die FSME Ansteckungsgefahr in Schweden wird maßlos übertrieben, da gibt es nur 140 Neuerkrankungen pro Jahr... und überhaupt so tragisch ist das ja alles gar nicht... und die Amerikaner kommen auch alle her und wollen geimpft werden nur wenn sie das Wort Europa hören..." So ging der Monolog dann die nächsten zehn Minuten in denen der Onkel Doktor mich mit mehr oder weniger stichhaltigen Argumenten von der Impfung abbringen wollte. Ich legte mein freundlichstes 'Ich höre dir zwar nicht zu, aber wenigstens lasse ich dich ausreden'-Gesicht auf, scheinbar hatte er was das Quatschen angeht einen gewissen Nachholbedarf zu stillen.
Nach einer Weile war er dann fertig oder er hatte einfach gemerkt, dass ich eh nicht mehr zuhöre, bin schließlich kein Schauspieler. Er blickte mir tief in die Augen, wartete zwei Augenblicke und fuhr mit gesenkter Stimme fort: "Möchten Sie sich immer noch impfen lassen?"
"Ja, ich will!" mit entschlossener Stimme aber mittlerweile doch etwas verunsichert.
Sein Blick lag weiter auf mir, dann entspannte sich sein Gesicht plötzlich, fast zu einem freundlichen Lächeln hin. "Okay, ich bin ja auch dagegen geimpft, ist einfach sicherer, richtig?"
Alles klar, ne?

Mittwoch, Februar 28, 2007

Argumentverstärker

Letztens haben wir uns mal dran gemacht den Abstellraum unseres Flures zu entrümpeln. Neben viel Müll fanden wir auch allerlei Nützliches wie Lampen, eine Hängematte für den Sommer und neue Gardinen. Dabei lag auch ein geschnitzter Knüppel, den einer der Schweden entsorgen wollte, was ich jedoch dann verhinderte. Schließlich weiß man ja nie wann das nächste Mal die Ryd-Gang vor unserer Tür randaliert und außerdem so schlug ich vor, wäre es doch eh witzig den Knüppel im Eingangsbereich griffbereit an der Wand zu haben. Natürlich nur so wegen der Optik, ich verabscheue Gewalt. Darüber dann noch ein witziger Spruch und vielleicht überlegt es sich dann der schwedische GEZ Mann zweimal ob er klingelt.
Leider wurde mein Vorschlag bei der nächsten Flurversammlung abgelehnt und so fristet mein Argumentverstärker, wie ich ihn liebevoll taufte, ein Schattendasein in der Abstellkammer.


Eigentlich war es ja klar, dass ich mit diesem Vorschlag hier in Schweden auf verlorenen Posten stand. Ich meine in einem Land, von dem noch nie ein Krieg ausging und das auch nicht richtig bei den Weltkriegen mitspielen wollte, kann man mit sowas einfach nicht kommen ;-)


Okay, Spaß beiseite... so langsam werde ich vielleicht etwas zu makaber. Gewalt und Krieg gehören sicher zu den schlimmsten Geiseln der Menschheit und man sollte beides strikt ablehnen. Moralischer Zeigefinger wieder runter.

Dienstag, Februar 27, 2007

Pawlowscher Keks

Gemeinschaft macht stark, sagt man. Anonyme Alkoholiker z.B. finden in der Gemeinschaft neue Hoffnung. Religiöse Menschen geben sich gern, trunken durch den heiligen Geist, einer kollektiven Fantasie hin, um sich nicht alleine zu fühlen. Das imperiale Bündnis in Europa gibt uns die Kraft jedes Land der Erde, das sich unserer Zurichtung für die aktuelle Neuverteilung der Profite widersetzt, aus dem Himmel herab zu züchtigen und seine ganze gesellschaftliche Daseinsform in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. Gemeinschaft macht also stark. Klar.
Das wissen sogar schon die meisten Fische und deshalb organisieren sie sich in großen Schwärmen, um andere Raubtiere zu verwirren. Das gleiche gilt natürlich für die Vögel, die ja praktisch auch nur Fische in der Luft sind. Es scheint demnach so als wenn der Vorteil einer Gemeinschaft eine Gott gegebene Naturkonstante sei, wäre da nicht, ja wäre da nicht die Spezies der Kekse in Schweden.
Nach wochenlangen Experimenten mit meinen Flurschweden habe ich den Beweis! Gemeinschaft kann auch tödlich sein.

Folgender Versuchsaufbau:
Man nehme einen Teller voll schwedischer Schokoladenkekse und platziere ihn plakativ auf dem Tisch im Gemeinschaftsraum.


In den folgenden Tagen werden die Kekse einer nach dem anderen gefressen. Meistens passiert dies nach der Abenddämmerung, wenn sich die Schweden unbeobachtet fühlen.
Nach ein paar Tagen sieht es im Revier der Kekse dann so aus:


Ein einzelner Keks ist der traurige Überlebende einer einst so stolzen Herde. Nach einer Weile entscheidet man sich instinktiv diesen Keks von seinem Leid zu erlösen und ihm den Gnadenbiss zu geben. Aber nicht so in Schweden. Hier scheint man Mitleid mit dem letzten seiner Art zu haben und verschont den Keks, verdammt ihn zu einem Leben in Einsamkeit aber Sicherheit. Der Keks musste tagelang warten bis er eines Morgens doch verschwunden war, ein paar Krümmel zeugten von seinem Schicksal. Ich hatte natürlich sofort Jacquinto in Verdacht. Ein portugiesischer Immigrant, der die schwedische Mentalität noch nicht ganz verinnerlicht hat und lag mit meinem Verdacht richtig. Er gab zu den Keks gerissen zu haben und erklärte mir, dass ein richtiger Schwede nie das letzte Stück von irgendetwas essen würde. Der Keks wäre liegen geblieben bis zum jüngsten Tag. Das wiederum löste natürlich meine Forscherinstinkte aus. Ich sagte Jacquinto, dass er keinen einzelnen Keks mehr essen sollte. Dann kaufte ich mir eine neue Schachtel Kekse und fing an immer nur einen einzelnen Keks auf den Teller zu legen. Und wirklich, wie vorhergesagt, der Keks wurde tagelang nicht gegessen. Darauf verspeiste ich demonstrativ, im Beisein meiner Flurschweden, den Keks, was nicht ohne Protest von Tobias vonstatten ging. Diesen Vorgang musste ich etliche Male wiederholen. Einen Keks auslegen, warten, verspeisen, bis endlich eines Tages ein Keks verschwunden war ohne mein Zutun. Eine kurze Recherche ergab, dass Jan-Erik, ein richtiger Schwede, den Keks gegessen hatte. Meine Konditionierung war also ein voller Erfolg. Ich hatte anscheinend durch das Vorführen einer Einzelkeksvertilgung die Hemmschwelle von Jan-Erik soweit herabgesetzt, dass auch er einen einzelnen Keks nicht länger verschonte.

Fassen wir also unsere Erkenntnisse zusammen:
1. Für einen Keks in Schweden bringt Gemeinschaft keine Sicherheit, eher im Gegenteil, nur allein ist er absolut sicher.

2. Ein unbeeinflusster Schwede isst niemals einen einzelnen Keks, oder generell das letzte Stück.

An das Max-Planck-Institut: Bitte überweist die Forschungsgelder auf das übliche Konto. Danke!

Montag, Februar 26, 2007

Swedish Mating and Dating

Den Schwedinnen sagt man ja nach, dass sie alle blond und willig sind, zumindest ist das eine landläufige Meinung in vielen europäischen Ländern. Mit einem Grinsen erinnere ich mich da gerne noch an eine der ersten Vorlesungen des Schwedisch 1 Intensivkurses. Unsere Lehrerin hatte ihre attraktive Tochter mitgebracht, die so auf die 30 zuging, um uns etwas über Schweden aus der Sicht der Jugend zu erzählen. Ziemlich schnell war klar, dass man mit der über wirklich alles diskutieren konnte und nach einer Weile kam die Frage auf, wie man es hier den mit dem Sex hält. Grinsend meinte sie, dass ihr natürlich klar ist, dass sich der Austausch nicht nur auf kultureller Ebene abspiele, sie aber dennoch ein paar Erwartungen dämpfen müsse, den ihrem Ruf im Ausland entsprächen die Schwedinnen keinesfalls. Sie selbst war nach eigenem Bekunden als Austauschstudentin in ihrer Studienzeit viel in Europa rum gekommen. Wenn sie sich als Schwedin zu erkennen gab, erntete sie meistens lüsterne Blicke und frivole Anspielungen.
"Die dachten sie könnten mich so einfach haben, weil ich Schwedin bin. Unglaublich. Das ging soweit, dass ich mich bei späteren Auslandsbesuchen als Norwegerin ausgeben musste.", so die Tochter entrüstet.
Die Stimmung in der Klasse war darauf etwas geknickt, lange Gesichter, einer scherzte sogar, dass die Freizügigkeit mit ein Grund war für ihn nach Schweden zu kommen, worauf die Lehrerin etwas empört meinte, dass die Schwedinnen nicht "loose" seien, was wohl umgangssprachlich sexuell offen bzw. promisk bedeutet.
Nach nun mehr als einen halben Jahr zeigt sich, dass an ihrer Aussage durchaus was dran zu sein scheint, von Gegenbeispielen hört man nur selten.
Stellenweise ist es sogar komplizierter als von vielen erwartet, was einen Immigranten in Stockholm dazu veranlasste einen wirklich lustigen Swedish Mating and Dating Guide zu schreiben. Nicht vergessen die vielen Kommentare dazu zulesen!

Montag, Februar 19, 2007

Schluss mit Lustig!

Läse ich nicht Tagesschau.de und Spiegel.de, so hätte ich von dem alljährlichen Ärgernis noch nicht mal etwas mitbekommen. Fasching!
Dieser verordneten Heiterkeit konnte ich noch nie etwas abgewinnen, geschweige den verstehen. Da wird aus dem seriösen Bänker von einem Tag auf den anderen ein Volljeck, der sich am liebsten wild bemalt und in Frauenkleidern ins Getümmel stürzt. Auf Kommando drehen ganze Städte durch und die Leute sind in ausgesprochen ausgelassener Laune. Der Deutsche scheint doch tatsächlich für einen Moment die selbst auferlegte Kühlheit abzustreifen und wird herzlicher als ein Spanier es um acht Uhr morgens je sein könnte. Plötzlich kann man selbst über Dinge lachen, die einem, vor nur einer Woche, noch dem Herzinfarkt näher brachten (der Zentraltrat der Muslime in Deutschland natürlich ausgenommen).
Es ist ein psychologisches Phänomen, dieser kollektive Irrsinn, der irgendwann doch jeden mitreißt. Ein Ventil der aufgestauten deutschen Verbissenheit und als solches zweckmäßig, so die nüchterne Analyse. Den Schweden entgeht dieser Spass, Karneval kennt man hier nur aus dem Fernsehen. Irgendwie doch schade, dass ich dieses Jahr nicht dabei bin. Habe ich das wirklich gerade geschrieben? Helau!

Montag, Februar 12, 2007

Hurra Torpedo

Die Schweden machen sich ja gern mal über die Norweger lustig, so wie wir über die Holländer. Letztens zeigte Tobias uns diese Videos der norwegischen Band Hurra Torpedo, die es einem wirklich nicht schwer macht über die Norweger zu lachen.

Total Eclipse Of My Heart


All The Things She Said

Montag, Januar 29, 2007

Am Deutschen Wesen soll das Internet genesen

Mal etwas ganz anderes. Habe gerade erfahren, dass ich mit diesem schönen Blog hier einen nicht unerheblichen Beitrag zum Deutschen Literaturgut leiste und ihn deshalb nach dem Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek in der Nationalbibliothek abliefern muss, in zweifacher Ausfertigung versteht sich. Es lebe die deutsche Gründlichkeit! Den ganzen Kleinkriminellen dort draußen, die denken sie könnten eine kleine Homepage betreiben ohne die Deutsche Nationalbibliothek darüber in Kenntnis zu setzen, droht man mit einem Bußgeld von bis 10.000,- €. Mit dem Geld wird dann sicher die deutsche Steinkohle subventioniert :-)
Egal, mein Gewissen ist so rein wie der Schnee vor meiner Haustür, da gerade folgende Email meinen Rechner verließ.
Guten Tag,

als verantwortungsvoller und gesetzestreuer Bürger der Bundesrepublik Deutschland möchte ich den Forderungen aus der Novellierung des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) vom 22. Dezember 2006 nachkommen.
Ich möchte hiermit meine Webseite http://mein-ikealand.blogspot.com/ abliefern, wie es nach §14 (3) des DNBG von mir verlangt wird. Es tut mir außerordentlich Leid, dass ich der einwöchentlichen Ablieferungsfrist nach §14 (4) nicht nachgekommen bin und bin reuig. Wären sie so nett von dem Bußgeld von bis zu 10.000,- € nach §19 abzusehen?


Mit freundlichen Grüßen,

Florian Wilhelm

Auf die Antwort bin ich ja mal gespannt :-) Bitte schreibt mir doch was Nettes und legt mir einen Buchgutschein bei!

Dienstag, Dezember 19, 2006

Nachtrag

Ich kann das Bloggen einfach nicht lassen. Habe gerade meine letzte Klausur für diesen Term hinter mich gebracht und bin super gelaunt, deshalb noch zwei kleine Anekdoten von meiner Kirunareise.

Im Icehotel fielen mir drei Mädchen auf, die auf dem Boden kriechend, Unebenheiten an der Wand und am Boden mit Schnee ausglichen. Ich dachte mir so, krass, Kinderarbeit in Schweden, die sind doch noch nicht mal 16! Nicht weiter drüber nachgedacht, zu dem einen Mädchen gegangen und frei drauflosgeblabbert.
"Wie alt bist du?"
Das Mädchen steht auf, kuckt mich verdutzt an, mustert mich von oben bis unten und meint
"Einundzwanzig."
Zwei Sekunden Denkpause, ich fragte mich ob sich diese Situation noch retten ließe und merkte wie mir das Blut in den Kopf schoss.
"Ähhh... ich dachte du wärst jünger... äh... viel jünger..."
Peinlich, peinlich, zumindest ist ihr kritischer Blick einem Lächeln gewichen.
"Nein, in Schweden gibt es keine Kinderarbeit!"
Wie unheimlich, sie konnte meine Gedanken lesen. Die anderen Beiden, wahrscheinlich auch volljährigen Mädchen, grinsten mich so wissend an, war ich vielleicht nicht der Erste, der sowas fragte? Nach einer Entschuldigung und kurzem Smalltalk waren die Wogen dann wieder geglättet und ich kam mir nicht mehr ganz so blöd vor.

An einem Abend sahen wir zufällig ein Poster von der Metal-Band Nevermoore, die in Kiruna ein Freikonzert gab. Da wir sonst nichts weiter zu tun hatten gingen wir zu dem Konzert, was in einer Art Bürgerhaus stattfand. Der Saal war recht klein und durch die circa 50 Leute einigermaßen gefüllt. Auffällig war, dass auf dem Konzert fast nur 14-16 Jährige waren. Habe diesmal zwar nicht nachgefragt, bin mir aber trotzdem sicher ;-) Naja, die Band hatte begonnen, die Musik war gut aber etwas zu laut, weshalb ich mir ein Taschentuch zerknüllte und in die Ohren steckte. Nach einer Weile rief Kathrin mir was ins Ohr, hatte kein Wort verstanden, weshalb ich mit einem ziemlich lauten "HHHÄÄÄÄÄÄÄÄÄ???" reagierte. Problem war, dass die Band just in diesem Augenblick eine kurze Pause in ihrem Stück hatten, so um die Spannung zu steigern vielleicht, bin kein Musiker. Jedenfalls drehte sich das halbe Publikum zu mir um und schaute mich an. Ich konnte ihre Gedanken praktisch lesen, "Was macht der Typ für komische Geräusche auf einem Metalkonzert?" war einer der Häufigeren. Tom, Martin und Kathrin fingen an laut loszulachen... zum Glück spielte die Band nach ein paar Sekunden weiter.

Man könnte jetzt meinen, dass ich mit diesen Peinlichkeiten für die meisten Lacher verantwortlich war, aber zum Glück gab es ja auch noch Martin, der nach gerademal fünf Minuten Snowmobil fahren, das Teil aus der Spur wurf und im Schnee versenkte. Zu dritt mussten wir es da wieder rausziehen. Wenn man halt einen theoretischen Mathematiker ans Steuer lässt ;-)

Montag, Dezember 04, 2006

Lost in Translation

Sonntag Abends war ich bei Jan R., um in seinen Geburtstag reinzufeiern. Extra dafür waren auch sechs Freunde aus Deutschland angereist. Da Jan ein vorausschauender, WG-erfahrender Student ist, hatte er schon Tage zuvor einen Zettel an die Küchentür seines Flures angebracht, so zur Vorwarnung. Natürlich ließ er sich nicht lumpen und hatte den Text auf schwedisch verfasst. Unter anderem wollte er sagen "... da werden sechs Freunde kommen.", was er mit "... där ska kommer sex kompis." übersetzte. In Schweden macht man übrigens keinen Unterschied zwischen der Zahl 6 und dem Akt, also hier liegt der Hase nicht begraben. Problem ist eher der fehlende Plural von compis. Lange Rede kurz, Samstags wurde Jan in der Küche von einem seiner Mitschweden gefragt, warum er denn so großartig ankündige, dass eine Sexgespielin ihn besuchen komme. :-)
Den Gesichtsausdruck von Jan hätte ich gern gesehen! Und was sich der besorgte Schwede wohl gedacht hat? Wie laut das wohl werden wird, wenn Jan extra Zettel raushängt?