Montag, Januar 15, 2007

Stürmische Zeiten

Gestern früh wollten Babs, Jan, Tina, Sanne und ich eine Tagestour nach Örebro machen. Schon Morgens auf dem Weg zum Bahnhof war es relativ stürmisch, wie sich später herausstellte war das aber nur der Anfang. Schon beim ersten Umsteigen in Mjölby hatte der Sturm eine orkanartige Stärke erreicht und den Zugverkehr von Mjölby nach Örebro bis heute zum Erliegen gebracht. So saßen wir gute vier Stunden in dem Kaff Mjölby fest bis wir endlich wieder mit einem Zug zurück nach Linköping fahren konnten.
Auf dem Weg vom Reisezentrum nach Ryd war es kaum noch möglich mit dem Fahrrad geradeaus zu fahren, man fühlte sich wie ein Spielball des Windes. Überall sahen wir entwurzelte Bäume und Beschädigungen an Häusern. Ganz neue Lichtungen enstanden im Wald.
Auch Ikea hat es schlimm erwischt. Kaum ein Fahnenmast steht noch gerade.


Da es mit unserer Tour nach Örebro also nichts wurde, entschlossen wir uns gemeinsam noch ein schwedisches Gericht zu kochen. Leider habe ich keine Ahnung wie das Gericht heißt, aber egal, es hat zumindest super geschmeckt. Das Typsiche an dem Kartoffelgericht ist, dass man die gekochten Kartoffeln zu Tisch in einer Presse direkt auf seinen Teller drückt. Sieht dann in etwa aus wie Spaghetti-Eis.


Darüber kommt dann Putengeschnetzeltes in einer süß-saueren Soße mit Pilzen, Orangen, Paprika, Ingwer und einigen Gewürzen. Echt lecker!


Mit einer Zufriedenheit, die einem so nur ein voller Magen beschert, ließen wir den Abend dann noch mit dem Brettspiel Cartagena ausklingen.

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